Aktiver Verein mit Rückgrat

TSV Süderlügum mit 1100 Mitgliedern wichtiger Anlaufpunkt im Zentralort /Position des Hauptsportwarts wieder besetzt

Der TSV Süderlügum und Umgebung ist mit seinen knapp 1100 Mitgliedern nach wie vor der größte gemeinnützige Verein im ländlichen Zentralort. Das verkündete stolz die Vorsitzende Marion Kuhn während der Jahreshauptversammlung in der Sportlerklause. „Sportist Solidarität und lebt vom Miteinander, sowohl für den Einzelsportler, die Mannschaften wie auch für die Ehrenamtlichen“, sagte sie. Mit seinen 16 Spartenbietet der Verein sportliche Vielfalt für Jung und Alt im Breiten- und Gesundheitssport. Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben tragen die ehrenamtlichen Sparten-und Übungsleiter, Trainer sowie Schieds-und Kampfrichter bei. „Ohne ihr Engagement könnte man den umfangreichen Betrieb nicht aufrecht erhalten, die Ehrenamtlichen sind das Rückgrat eines jeden Vereins“, dankte Marion Kuhn. Die Integration von Flüchtlingen in den TSV sei gut gelungen, insbesondere bei den Kindern mit Turnen, Tanzen und natürlich Fußball. Die Jugendfußballabteilung hatte 2017 ein Wochenendcamp mit 52 Teilnehmern veranstaltet. Marion Kuhn dankte den Gemeinden, die den Sportverein weiterhin fördern, den Hausmeistern, den Handball-und Fußball-Förderkreisen sowie den zahlreichen Sponsoren. Die umfangreiche Arbeit ging auch aus den Berichten der Spartenleiter hervor. Hierbei sticht der Fußball mit rund 200 Aktiven in zehn Mannschaften im Punktspielbetrieb hervor. Obwohl beim Handball der Trend etwas rückläufig ist, beteiligen sich auch hier sechs Teams an den Punktrunden. Darüber hinaus ist von Badminton über Faustball, Gymnastik, Sportschießen, Tennis, Tanzen, Tischtennis, Turnen, Volleyball bis Zumba für jeden etwas dabei. „Ich bin immer froh, wenn ich schwarze Zahlen schreiben kann“, sagte Kassenwart Hinrich Winter, der ein Umsatzvolumen von über 79000 Euro zu bewältigen hatte und von gut 3000 Übungsleiterstunden berichtete. Erbat darum, ihn bei einem Vereinsaustritt im Voraus zu benachrichtigen und nicht nur die  Lastschrift zurückgehen zulassen. Sportlerin des Jahres wurde die sehr aktive Handball-Übungsleiterin Tanja Christiansen. Den Pokal als Jugendsportlerin des Jahres erhielt Katharina Steensen(17), die beim Tennis Vize-Kreismeisterin geworden war. Jugendsportler des Jahres ist Nachwuchs-Fußball-Trainer Marvin Petersen (16) –ein Vorbild für alle Nachwuchskicker, so Marion Kuhn. Die Tanzgruppe „Rebeat“ unter der Leitung von Frederike Henning und Sofia Krebs ist Mannschaft des Jahres. Neben dem wöchentlichen Übungsbetrieb mit über 60 Tänzerinnen in vier Gruppen hatte die Gruppe 2017 zwölf Auftritte. Mit dem bisherigen Beisitzer Marc Erichsen konnte nach vielen Jahren der Posten des Hauptsportwarts wieder besetzt  werden. Neue Beisitzerin wurde dafür Ose Barzel. Lobende Worte für den aktiven Sportverein fand Bürgermeister Christian Magnus Petersen. Auch nach dem Verkauf der Wimmersbüller Schule an den dänischen Schulverein könne die dortige Sporthalle weiterhin mit genutzt werden. Es erfolge Ende des Jahres lediglich eine Unterbrechung wegen der Renovierung, so der Bürgermeister. Er sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Neu im Vorstand: Beisitzerin Ose Barzel und Hauptsportwart Marc Erichsen. Bilder der Jahreshauptversammlung vom 20. März 2018
Slider

Erfreulich - Mitgliederzahlen blieben konstant

Unschöner Trend macht den Verantwortlichen des TSV Süderlügum das Leben unnötig schwer

Bis auf den letzten Platz war die Sportler­klause besetzt. Galt es doch im Rahmen der Jahreshauptver­sammlung nicht nur einzelne Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen zu ehren, auch die „Mannschaft des Jah­res“ sollte Dank und Anerken­nung erhalten. Und die alleine war schon mit rund 30 Perso­nen vor Ort.

1.100 Mitglieder
in 16 Sparten 16 Sparten vereint der TSV Süderlügum unter sich und wie die Vorsitzende Marion Kuhn in ihrem Bericht erklär­te: „Wir bieten eine sportliche Vielfalt, im Breiten- und Ge­sundheitssport, da ist für Je­den etwas dabei. Und das sind derzeit 1.100 Mitglieder, de­ren Zahl konstant geblieben ist“. Doch wie in vielen Vereinen, in denen sich Menschen ehren­amtlich Engagieren, so seien es auch im TSV all jene, die sich als Trainer, Übungsleiter, Be­treuer sowie Schieds- und Kampfrichter, zusammen mit dem gesamten Vorstand, für das Gemeinwohl einbringen. „Dafür ein großes Danke“, so Kuhn. Mit Blick auf das zu­rückliegende Jahr, war sodann auch nicht nur ihr Bericht, sondern auch der des Kassen­wartes Hinrich Winter äu­ßerst positiv. Neben den wöchentlichen sportlichen   Angeboten,  konnte Kuhn auch von zahl­reichen Aktionen berichten, die deutlich zeigen, dass Sport im Verein auch heute noch attraktiv ist. Besonders hervorzuheben seien die Ak­tionstage am Sonntag, die mit „Spiel, Spaß und Sport“ die ganze Familie ansprechen sowie die 1. Kinderolympiade mit rund 60 Teilnehmern. Auch sei man im TSV bei der Integration neuer Mitbürger auf einem sehr guten Weg. „Vor allem bei den Kindern, in den Sparten Kinderturnen, Tanzen und Fußball“, so die Vorsitzende.

Es geht auch besser Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, oder wie Hinrich Winter erklärte: „Das muss nicht sein! Das ist für alle är­gerlich und kostet unnötig Zeit und Geld“. Gemeint sind all jene Mitglieder, die ihren Austritt damit kundtun, in dem sie zum Zeitpunkt der Abbuchung des Mitgliedsbei­trages, diesen direkt wieder zurückfordern. „Da wird den Trainern gesagt, dass man nicht mehr kommt und austrete. Das reicht aber nicht! Es geht doch ganz leicht! Einfach die Austrittser­klärung an mich per Post oder E-Mail schicken. Das ist der einzig richtige Weg “, so Win­ters große Bitte und Hoffnung für die Zukunft. 

Ehrungen und Wahlen
Die diesjährige Ehrung zur Ju­gendsportlerin erhielt Tennis­spielerin Katharina Steensen, während Marvin Petersen Ju­gendsportler und die Tanz­gruppe „ReBeat“ Mannschaft des Jahres wurde. In Abwesen­heit wurde Tanja Christiansen Sportlerin des Jahres. Bei den Wahlen stand einzig der vakan­te Posten des Hauptsportwartes auf dem Programm, den ab so­fort Marc Erichsen besetzt. Jugendsportlerin und Jugendsportler des Jahres: konnte Kuhn auch von zahl­reichen Aktionen berichten, die deutlich zeigen, dass Sport im Verein auch heute noch attraktiv ist. Besonders hervorzuheben seien die Ak­tionstage am Sonntag, die mit „Spiel, Spaß und Sport“ die ganze Familie ansprechen sowie die 1. Kinderolympiade mit rund 60 Teilnehmern. Auch sei man im TSV bei der Integration neuer Mitbürger auf einem sehr guten Weg. „Vor allem bei den Kindern, in den Sparten Kinderturnen, Tanzen und Fußball“, so die Vorsitzende. Jugendsportlerin und Jugendsportler des Jahres:

Katharina Steensen (li.) und Marvin Petersen zusammen mit der Vorsitzenden des TSV Süderlügum Mannschaft des Jahres: 25 Mädchen und ein Junge der Tanzgruppe „ReBeat“, zusammen mit ihren Trainerinnen Sophia Krebs (stehend li.) und Frederike Henning (stehend re.).